Wirt am Tegernsee führt Energie-Euro ein – und muss ihn wieder zurücknehmen

Josef Wolfgang Bogner, Wirt des Voitl-Hofs in Rottach-Egern am Tegernsee, hatte eine Idee, um mit den steigenden Energiekosten umzugehen: Er verlangte von seinen Gästen einen Euro extra und nannte das Konzept den Energie-Euro. Laut der Rechtsabteilung des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) ist der Aufpreis jedoch nicht rechtens.

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Konzept verstößt gegen Preisangabenverordnung

So habe sich der Wirt weiterhin an Paragraph 7 V der Preisangabenverordnung zu halten, ermahnt der Verband. Demnach müssen die aufgeführten Preise – zum Beispiel für Speisen oder Getränke – alle Kosten bereits beinhalten. Der Energie-Euro ist also nicht rechtmäßig. Bogner könne allerdings alle Gerichte und Getränke einzeln mit Blick auf die Energiekosten neu kalkulieren.

 

Wirt zeigt sich einsichtig

Für den Voitl-Hof-Wirt ist seine Idee damit nach kurzer Zeit wieder Geschichte. So erzählte er der Münchener Zeitung Merkur, dass er den Energie-Euro „gleich wieder lassen“ werde. Außerdem biete er allen, die den Aufpreis bereits gezahlt haben, eine Rückerstattung an.

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