Sichtbarkeits-Boost: Erfolgreiche Strategien für die optimale Online-Präsenz

In einer sich wandelnden digitalen Welt ist es entscheidend ein gutes Online-Konzept aufzubauen, um erfolgreich zu sein. Von der Suchmaschinenoptimierung bis hin zur Social-Media-Präsenz gibt es zahlreiche Möglichkeiten, seine Gastronomie im Netz sichtbarer zu machen. Wir zeigen Dir, worauf Du besonders achten solltest!  

Photo by William Hook on unsplash

DIGITALER HINGUCKER: EIN ERFOLGREICHER WEBSEITEN-AUFBAU FÜR MEHR SICHTBARKEIT

Eine benutzerfreundliche und ästhetisch ansprechende Webseite, die das Ambiente und die Geschichte des Restaurants widerspiegelt, ist das Aushängeschild eines jeden Gastronomen.  

Die Seite sollte übersichtlich gestaltet und einfach zu bedienen sein. Wichtige Informationen, wie die Öffnungszeiten und die Speisekarte, aber auch besondere Angebote und Veranstaltungen, sollten auf der Startseite präsentiert werden.  Immer mehr Menschen bevorzugen zudem die Möglichkeit auch online reservieren zu können. Mittlerweile gibt es viele Integrationen und Tools, die einfach in die Webseite eingebunden werden können, ohne viel Mehraufwand. Kunden können so einfach und bequem von überall einen Tisch reservieren. Dies steigert nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern erleichtert auch die Planung des Restaurants.  

Um die Sichtbarkeit Deiner Webseite zu gewährleisten, ist es zudem wichtig, sie auch für die Suchmaschinen zu optimieren, um in den Suchergebnissen besser gefunden zu werden.  Die Auswahl der richtigen Schlüsselwörter bzw. Keywords spielt dabei eine entscheidende Rolle. Hier ein paar Tipps, welche Arten von Keywords nicht auf Deiner Seite fehlen dürfen:  

  • Restaurantname – Der Name des eigenen Restaurants ist wichtig, damit Gäste, die bereits von Deinem Restaurant gehört haben, direkt danach suchen können.  
  • Lokale Suchbegriffe – Erwähne Städte, Stadtviertel oder Sehenswürdigkeiten in der Nähe, um Suchanfragen von Gästen aus der Umgebung abzufangen. Zum Bespiel „Restaurant Hannover Altstadt“ oder „gemütliches Restaurant in der Nähe des Kölner Domes“.  
  • Öffnungszeiten – Begriffe wie „Frühstück“, „Mittagessen“ und „Abendessen“ in Kombination mit den Wochentagen können Kunden bei der Suche nach passenden Öffnungszeiten helfen. 
  • Küchenstil – Nutze Wörter, die den Küchenstil beschreiben, wie z.B. „griechisches Restaurant“ oder „vegetarisches Restaurant“, um die Art deines Restaurants zu kommunizieren.  
  • Gerichte und Menüs: Verwende Keywords, die die Hauptgerichte und Spezialitäten Deines Restaurants widerspiegeln. Beispiele hierfür sind z.B. „hausgemachte Pizza“ oder „frische Meeresfrüchte“. 
  • Events – Denke bei der Ankündigung von Veranstaltung und Saisonalen Aktionen daran, auf diese spezifisch hinzuweisen. Nutze Wörter wie „Live-Musik“, oder „Weihnachtsmenü“, um Kunden, die nach solchen Aktionen suchen, direkt auf Dein Restaurant aufmerksam zu machen. 
  • Lieferungen – Bietest Du Online-Bestellungen an, sollten auch relevante Begriffe wie „Lieferung“ oder „Online-Bestellungen“ auf Deiner Seite nicht fehlen.  
  • Bewertungen und Auszeichnungen – Ist Dein Restaurant bei Kunden bereits beliebt und erhält gute Bewertungen, bietet es sich an, diese mit auf Deiner Webseite zu platzieren. Nutze Sätze wie „positive Kundenbewertungen“ oder „bestes bewertetes Restaurant“. Hat Dein Restaurant besondere Auszeichnungen erhalten, sollten diese auch erwähnt werden, um die Kunden von Deinem Konzept zu überzeugen.  

Denke immer daran, dass die Keywords aktuell relevant sein sollten und die Seite regelmäßig aktualisiert wird, damit auch Suchmaschinen Dein Restaurant als relevant einstufen.

ON THE MAP

Während Suchmaschinen zwar immer noch eine wichtige Rolle spielen, hat sich der Art, wie die Menschen nach Restaurants suchen, über die Jahre deutlich verändert.  

In Zeiten von Smartphones und Co. suchen viele Leute nicht spezifisch nach einem Restaurant, sondern lassen sich von ihrer Umgebung inspirieren. Dabei planen sie ihre Besuche viel spontaner als noch vor einigen Jahren. Die wachsende Beliebtheit von Kartenanwendungen, wie Google Maps, hat zusätzlich zu dieser Entwicklung beigetragen. Auch Google hat diesen Trend über die Jahre erkannt und viele interessante zusätzliche Features für Restaurants hinzugefügt, die den Vorteil bieten, dass alle Infos mit einem Klick sichtbar sind. Um Deine Gastronomie an einem Ort wie Maps platzieren zu können, braucht es in der Regel ein Unternehmensprofil, dass man aktiv anlegen kann. Dieses Profil hat auch den Vorteil, dass es prominent in Googles Suchergebnissen auf der rechten Seite auftaucht und so die Sichtbarkeit auf den Suchseiten stark erhöht.  

Neben den Standarddaten wie Name, Adresse, Telefonnummer und die Art des Restaurants, kann man auch seine eigene Speisekarte hinterlegen, die dann sichtbar in der Gesamtübersicht angezeigt wird. Zusätzlich gibt es eine eigene Unterkategorie mit dem Titel „Speisekarte“, bei der Fotos von den besten Gerichten mit ins Profil aufgenommen werden können. Auch Sonderangebote und Preise können dort hinterlegt werden. Statistiken zeigen, dass immer mehr Leute sich auf visuellen Content verlassen und damit auch deutlich höhere Klickzahlen erzielt werden können. Denn, Kunden entscheiden sich eher für die Restaurants, bei denen Sie bereits vorher wissen, was auf den Tisch kommt.   

Denke auch daran Deine Öffnungszeiten zu hinterlegen und immer aktuell zu halten. Diese zeigen den Suchenden in Echtzeit an, ob Dein Restaurant gerade geöffnet hat oder nicht. Auch gesonderte Öffnungszeiten sollten dort hinterlegt werden. 

Besonders wichtig ist auch die Wahl des Profilbildes und der Auswahl der Bilder, die Du in Deinem Profil präsentierst. Für das Profilbild empfiehlt sich, das Logo Deiner Gastronomie als freigestellte PNG-Datei oder mit einem weißen Hintergrund. Füge außerdem Bilder hinzu, die Deine Lokalität abbilden und das Ambiente vermitteln können. Auch hier können Fotos von weiteren Gerichten hinterlegt werden. Achte darauf, dass diese Bilder immer ansprechend gestaltet sind. 

In der Profilübersicht kannst Du Deine Gäste zusätzlich über Leistungen wie „Speisen vor Ort“, „Essen zum Mitnehmen“ oder „Lieferung“ sowie über Ihre Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen informieren

Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, Kunden direkt über das Dein Profil bestellen zu lassen. Stelle ein, ob Dein Restaurant „Essen zum Mitnehmen“ oder „Lieferungen“ anbietet. Dafür kannst du entweder auf Deine eigene Seite leiten oder Deinen bevorzugten Lieferdienst hinterlegen. Solltest Du keines der beiden Optionen anbieten, kannst Du die Bestellfunktion auch einfach wieder deaktivieren. 

Wenn Du kein eigenes System für Reservierungen nutzt, bietet Google auch die Option für Online-Reservierungen an, bei denen die potenziellen Gäste direkt über Dein Profil reservieren können.  

Ein weiteres wichtiges Feature des Profils sind die Kundenrezensionen. Auf der Suche nach dem perfekten Ort zum Essen, bilden sich viele Menschen ihre Meinung basierend auf den Bewertungen und Beschreibungen, die im Profil sichtbar sind. Diese sozialen Empfehlungen geben potenziellen Besuchern einen Einblick in die Qualität der Speisen, den Service und das Ambiente eines Restaurants, bevor sie überhaupt die Tür öffnen. Gehe auf positive sowie negative Kommentare ein, um das Vertrauen in Deinen Betrieb zu stärken und so einen aktiven Austausch mit Deinen Gästen zu schaffen.  

Informiere Dich auch regelmäßig über Neuerungen und Updates, damit du Deine Gastronomie ideal platzieren kannst. So hat Google bereits im letzten Jahr die Möglichkeit vorgestellt, Orte via Augmented Reality (AR) zu finden, um die Nutzererfahrung noch immersiver und informativer zu gestalten. Es bleibt spannend, ob diese Funktionen in Zukunft auch für die Gastronomie in Deutschland nutzbar sein werden.   

CROSS-DEVICE MARKETING  

Während ältere Generationen oft auf klassische Suchmaschinen wie Google zurückgreifen, setzt die Gen Z heute vermehrt auf Social Media-Plattformen als ihre bevorzugte Informationsquelle. Um Die Sichtbarkeit Deines Restaurants zu gewährleisten und auch die jüngeren Generationen anzusprechen, solltest Du Dich deshalb auch zusätzlich auf Apps wie Instagram und TikTok präsentieren.  

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Bei der Erstellung Deines Profils ist es wichtig, den Namen Deines Restaurants und ein auffallendes Profilbild hinzuzufügen, welches direkte Aufmerksamkeit auf Dein Restaurant lenkt.  

Der Kern Deines Profils ist die Beschreibung, in der Nutzer alle Informationen finden können. Definiere Dein Restaurant in wenigen Worten, damit Deine Gäste schnell verstehen, welche Art von Gerichten Du anbietest. Im Gegensatz zu den seriösen Business Profilen auf Google, kannst Du hier auch gerne mit Emojis arbeiten. Hier gilt jedoch: Weniger ist mehr.  Denke auch daran, Deine Kontaktdaten, wie Telefonnummer, E-Mail-Adresse und Anschrift hinzufügen, damit Dich Gäste kontaktieren können. Dafür kannst Du auch die Kontaktbuttons in Deinem Instagram Profil nutzen. Hinterlege zusätzlich Deine Webseite in dem Profil, um potenzielle neue Gäste direkt auf Deine Webseite leiten zu können. Du kannst auch mehrere Links hinzufügen, die z.B. direkt zu Deiner Speisekarte führen.  

Achte bei Postings darauf, immer Bilder in hoher Qualität zu wählen und die Stilrichtung beizubehalten, um so ein homogenes Gesamtkonzept zu vermitteln. Dafür eigenen sich besonders Fotos Deiner Speisen und Getränke, Auszüge Deines Menüs oder die Informationen zu anstehenden Veranstaltungen. Regelmäßigkeit ist hier das Stichwort. Was natürlich noch besser ankommt sind Reels, diese können Einblicke in deine Speisekarte zeigen aber auch Deine Location. Reels werden auf der Plattform Instagram besser geklickt und erreichen somit mehr Reichweite. 

Wie auch schon bei Maps, bietet Instagram eine eignen Standortfunktion an, wodurch Dein Restaurant in der Suchfunktion gefunden werden kann. Erstelle einen neuen Standort für Dein Restaurant, damit dieser bei Verlinkungen in Stories und Postings sichtbar ist. Denke auch daran bei Deinen eigenen Beiträgen, den Standort hinzuzufügen, damit die Postings auch für Nutzer, die speziell nach diesem Ort suchen, auffindbar sind.

TIKTOK – DIE INSPIRATIONSQUELLE FÜR GENZ

Neben Instagram wird auch TikTok mittlerweile stark als Inspirationsquelle und Suchmaschine von der GenZ genutzt. Anders als bei Instagram liegt hier der Fokus fast ausschließlich auf Videocontent. Präsentiere einzelne Gerichte oder zeige auch persönliche Eindrücke Deines Restaurants. Wichtig dabei ist – bleibe authentisch. Arbeite auch hier mit Hashtags, wie z.B. #café oder #restaurant, um die Reichweite zu erhöhen.  Links und andere wichtige Infos kannst Du hier auch direkt in deiner Profilübersicht hinzufügen. Zusätzlich hast Du die Option, direkt auf andere Profile, wie z.B. Instagram zu verweisen. Nutzen User vermehrt diese Funktion, steigt auch die Relevanz Deiner Seite und Deine Videos werden sichtbarer. 

Wird Dein Profil auf anderen Videos verlinkt, denke daran diese zu reposten und mit ihnen zu interagieren. Der Algorithmus erkennt die Interaktion und spielt damit das Video über Deine Gastronomie an weitere Personen aus. Suchen Nutzer später nach Inspiration können sie durch die Verlinkungen und Kommentare direkt auf Dein Profil gelangen. Wichtig ist, Deine Daten über alle Kanäle immer aktuell zu halten und so potenzielle Gäste auf sich aufmerksam zu machen. Denn eine durchdachte Online-Präsenz trägt maßgeblich dazu bei, Dein Restaurant erfolgreich zu positionieren.  

Bildnachweise:
(1): Google.com
(2): Google.com
(3): Kristina Paukshtite, Pexels

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