Corona-Überbrückungshilfen in Bayern

Im Auftrag der IHK für München und Oberbayern hat das ifo Institut ausgewertet, welche Betriebe in Bayern besonders von den gezahlten Fördergeldern profitieren konnten. Das meiste Geld kam demnach Unternehmen aus dem Gastro- und Hotelgewerbe zugute.

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Unterstützung in Höhe von 4,7 Mrd. Euro

Insgesamt wurden sieben Förderprogramme mit Auszahlungen in Höhe von 11,2 Milliarden Euro in über 300.000 Anträgen ausgewertet. 4,7 Milliarden Euro gingen an die Hotel- und Gastrobranche. Das macht 40 Prozent der gesamten Fördersumme aus. Es folgen der Einzelhandel mit 1,6 Milliarden Euro und die Kunst- und Kulturbranche mit 1,3 Milliarden Euro. Die Auswertung zeigt außerdem, dass 98 Prozent aller Unternehmen im bayerischen Gastgewerbe mit den Wirtschaftshilfen erreicht wurden.

Gute Wirksamkeit der Förderung

Manfred Gößl, Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern, sagt: „Die Zahlen zeigen eine gute Wirksamkeit der Hilfen in den betroffenen Branchen. Die Programme haben offensichtlich angemessen zeitlich und saisonal auf den Pandemieverlauf reagiert und damit die Liquidität der Betriebe in Notlagen gesichert.“

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