Wellness meets Gastro

Mit wenigen Ergänzungen auf Deiner Speisekarte bringst du sowohl Dein Business als auch Deine Gäste gesund durch den Winter.

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Kurze Tage mit wenig Licht und dafür umso mehr Kälte. Die Winterzeit hat zweifellos ihre Reize, ist aber auch eine Herausforderung für den Körper. Dieser muss gut gewappnet sein gegen Viren, Winterstürme und Frost. Jetzt heißt es Abwehrkräfte stärken und Körper und Seele heil durch die dunkle Jahreszeit bringen.

„Wellness meets Food“ in der Gastronomie

Wie lässt es sich besser heilen und stärken als durch Speisen und Getränke? „Wellness meets Food“ begann schon vor Corona, wurde durch die Krise aber noch verstärkt. Und dieses Mindset will nicht nur in den eigenen vier Wänden ausgelebt werden, sondern auch beim Essengehen. Der Entwicklung bietet Gastronomen die Möglichkeit, mit einem zusätzlichen Angebot eine neue, gesundheitsbewusste Zielgruppe zu erschließen. Mit ein paar Änderungen auf Deiner Speisekarte machst Du Deinen Laden quasi winterfest und bringst alle Beteiligten gesund durch den Winter.

Immun-Booster Ingwer

Ein wahrer Booster fürs Immunsystem sind Ingwer Shots. Der Kult-Drink aus Ingwer, Zitrone und Kurkuma wirkt antibakteriell und entzündungshemmend und bringt sowohl den Kreislauf als auch die Verdauung in Schwung. Frisch hergestellt entfaltet er die größte Wirkung aber pragmatische Gastronomen dürfen hier ruhig die Pferde im Stall lassen – schließlich gibt es diverse Ingwer-Flaschendrinks. Dafür kannst Du dich anders kreativ austoben im Umgang mit der scharfen Knolle. Als heißes Ingwer-Zitronengetränk mit Honig wärmt sie den Körper von innen – eine gesunde Alternative zu Glühwein & Co. Doch auch als Cocktail weiß Ingwer zu begeistern. Beispielsweise als Ingwer Mule mit Gin, Ginger Ale und crushed Ice oder in Begleitung von Wodka und Zitronensaft „on the rocks“. Sogar als Schnaps und Likör feiert das scharfe Gewürz promillehaltige Erfolge.

Probiotische Speisen

Eine ähnlich positive Wirkung auf Immunsystem und Darm haben probiotische Milchsäurebakterien. Diese kommen nicht nur in Kombucha und Sauermilchprodukten wie Joghurt, Kefir, Ayran und Lassi vor. Auch Miso und Sauerkraut sind tolle probiotische Lieferanten, letzteres allerdings nur in frischem Zustand und nicht pasteurisiert. Ein Sauerkraut-Smoothie ist allerdings nur eher was für eingefleischte Gesundheitsfans. Eine Nummer kleiner ist da womöglich pragmatischer. So sind viele Gemüsesorten voll spezieller Ballaststoffe, die als „Futter“ für probiotische Bakterien gelten, weil sie deren Vermehrung fördern. Dazu zählen beispielsweise Zwiebeln, Knoblauch, Chicorée, Spargel, Topinambur und Schwarzwurzeln. Warum also daraus nicht leckere Suppen oder Eintöpfe zubereiten und in der Kombi mit Ayran oder Lassie als Immunbooster-Dish vermarkten?

Weniger ist mehr: Zusatzstoffe

Nicht immer müssen der Gesundheit zuliebe Lebensmittel oder Nährstoffe zugeführt werden. Vielmehr ist es ebenso ratsam wie effektiv, ungesunde beziehungsweise unverträgliche Nahrungsbestandteile wegzulassen. So achten immer mehr Menschen auf eine möglichst zusatzstoffreie Ernährung. Auf Geschmacksverstärker und Konservierungsstoffe zu verzichten, kostet zwar Zeit und Geld, lohnt aber, weil dafür neue Zielgruppen erschlossen werden. Außerdem sind ernährungsbewusste Gäste in der Regel auch bereit, höhere Preise für komplett eigenproduzierte Gerichte zu bezahlen. Auch Farbstoffe in Getränken müssen nicht wirklich sein – besser wäre: Gesundheit vor Optik.

Kreativ zu substituieren: Zucker, Gluten, & Fleisch

Auch Zucker und das Getreide-Eiweiß Gluten verbannen viele Konsumenten weitestgehend aus ihren Speiseplänen. Gastronomen sollten zumindest überlegen, dies bei ausgewählten Speisen ebenfalls zu tun. Das zeugt nicht nur von Respekt, sondern wächst sich womöglich zu einem Alleinstellungsmerkmal aus. Schließlich ist es kein Hexenwerk, Zucker und Gluten mit etwas Zeit und Kreativität durch gesündere Alternativen zu ersetzen. Zumal bei Leckereien mit natürlichen Süßungsmitteln wie Agavendicksaft, Dattelsirup oder Honig kein Schleckermaul darben muss. Auch für Getreide und Mehle gibt es glutenfreie Alternativen zum Kochen und Backen. Alternativen, von denen offenbar immer mehr Gastronomen Gebrauch machen. Allein für Hamburg warf die Suche nach Restaurants mit glutenfreien Gerichten 189 Treffer aus.

Wer sich ein Standing beim Austausch von Getreide oder auch Fleisch erkochen möchte, kann mit Gemüse aus dem Vollen schöpfen. Beispielsweise bei Burgern auf Basis von schwarzen Bohnen oder Jackfruit, mit Süßkartoffelpommes als Beilage. Auch für Pizzaböden gibt es spannende glutenfreie Alternativen über Mais- oder Buchweizenmehl hinaus. Kaum zu glauben: In den USA ist anscheinend Blumenkohlpizza (als Boden und nicht Belag!) ein absoluter Renner.

Küchen- und Heilkräuter

Es geht aber auch eine Nummer kleiner. Beispielsweise mit Salaten aus selbstgezogenen Sprossen, Blattsalaten und Kräutern. Letztere eignen sich auch ideal zum Würzen und machen so manche Gewürzmischung obsolet. Auch für die Getränkekarte machen frische Küchenkräuter, viele mit erwiesener Heilwirkung, ordentlich was her. So ist frischer Minztee nicht nur ein köstlicher Hingucker – dem Kraut wird auch eine antibakterielle und keimtötende Wirkung zugeschrieben. Warum das nicht auch auf der Speisekarte in einer entsprechenden Rubrik hervorheben? Weniger bekannt aber gleichermaßen gesundheitsfördernd wie lecker sind Tees aus frischer Zitronenverbene oder -melisse. Dank ihrer ätherischen Öle verzeichnen beide Kräuter eine verdauungsfördernde Wirkung. Zitronenverbene soll zudem noch appetitanregend sein soll. Wenn das kein geschäftsfördernder Kräuterzauber ist!

Autor: Kirsten Schwieger

Sie liebt es, in der Küche zu improvisieren, was sich beim Backen allerdings manchmal übel rächt. Die Hamburgerin aus Vorsatz ist ein großer Fan der vegetarischen Küche und von Desserts mit viiiieeel Schokolade.

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