Immer „App to date“

Spezielle Gastro-Apps für Smartphone und Tablet optimieren Betriebsabläufe, reduzieren Arbeitsaufwand oder bieten innovativen Service und Mehrwert für Gast und Gaststätte. Wir stellen die spannendsten digitalen Helfer vor!

Igor Miske

Technologiefirmen haben die Gastronomie als Zielgruppe entdeckt. Viele Software-Start-ups entwickeln mittlerweile Gastro-Apps, welche die Abläufe in der Gastronomie digitalisieren und vereinfachen sollen. Wobei manche dieser Anwendungen zwar wie native Apps daherkommen, oft aber schon komplexe (Web-)Applikationen mit dahinterliegenden Datenbanken oder Software-Implementierung darstellen. Und damit oft Folgekosten im Gepäck haben. Aus diesem Grund verzichtet diese kleine Aufstellung bewusst auf (durchaus nützliche und innovative) Speisekarten- oder Bestell-Apps, welche auf bestehende Content-Management-Systeme zugreifen. Auch komplexe Kassensystem-Apps, die in der Regel neben Set-up-Kosten auch noch Investitionen in Hardware mit sich bringen, werden hier nicht berücksichtigt.

Bring – der digitale Einkaufszettel

Mit dieser kostenlosen, eigentlich für den Privateinkauf entwickelten, App (iOS & Android) können Gastronomen einen übersichtlichen, digitalen Einkaufszettel erstellen, der jederzeit von Mitarbeitern ergänzt werden kann. Aus einer übersichtlichen Liste können Produkte ausgewählt oder eigene ergänzt werden. Sobald der Großmarktkunde ein Produkt in seinen Einkaufswagen legt, kann er es durch einen Klick von der Liste eliminieren. Auf diese Weise sieht man schnell, was noch fehlt und vergisst keinen Einkaufsartikel. Die App zeigt die Artikel, sortiert nach Supermarkt-Sortimenten, an. Für verschiedene Gastro-Filialen oder Veranstaltungen können eigene Listen angelegt werden. Zettelwirtschaft adé! www.getbring.com

ResQ Club (MealSaver) – Weiterverkauf von Lebensmittelresten

Was liegt ferner, als diese sorgsam eingekauften und liebevoll zubereiteten Lebensmittel anschließend in die Mülltonne zu werfen, nur weil sie übrig geblieben sind? Eben! Mittels der kostenlosen ResQClub-App (iOS & Android) können Gastronomen übrig gebliebene Speisen zu kleinen Preisen weiterverkaufen. Dafür müssen sie die Gerichte, beispielsweise Mittagstisch, lediglich in gestellte Foodboxen aus leicht abbaubaren Zuckerrohrfasern portionieren und in die App einstellen. App-Nutzer erwerben diese dann für wenige Euro und holen sie mit digitalem App-Beleg zur angezeigten Zeit vor Ort ab. Bezahlt wird per PayPal oder Kreditkarte. Vor kurzem hat der finnische App-Betreiber mit dem Berliner Start-up MealSaver fusioniert und dessen Partner-Gastronomien allesamt in eine gemeinsame Datenbank überführt. www.resq-club.com/de

gastromatic – digitale Personalplanung

Mit der App (iOS & Android & Browser-App) lassen sich Dienstpläne effizient erstellen und per Tablet und Smartphone bequem verwalten. Und mobil mit den Mitarbeitern abstimmen: Diese können die App kostenlos auf ihr Smartphone laden und dort ihre Verfügbarkeit sowie individuelle Wunscharbeitszeiten angeben. Bei Engpässen oder Personalausfall informiert die App via Push-Nachricht über offene Schichten. Auch Urlaubsanträge können via App eingereicht und verwaltet werden. Kosten: ab 68 Euro im Monat für bis zu 30 Mitarbeiter, kostenlose Dienstplan-App für Mitarbeiter. www.gastromatic.de

Flowtify – Qualitäts- & Hygiene-Management

Mit dieser Tablet-basierten App können Mitarbeiter Checklisten zur Hygienekontrolle einfach und schnell von Aufgabe zu Aufgabe abarbeiten. Arbeitsaufträge erscheinen zeitgesteuert auf dem Display des Tablets, wo sie auch unterschrieben werden können. Wurden Aufgaben nicht ordnungsgemäß erledigt, verschickt die App automatisch Nachrichten, sodass der zuständige Vorgesetzte sofort Korrekturmaßnahmen einleiten kann. Routinierte Vergesslichkeit hat dank dieser App keine Chance mehr! Kosten: ab 29 Euro im Monat. www.flowtify.de

KlimaTeller – kostenlose Nachhaltigkeits-App für die (Außer-Haus-) Gastronomie

Diese kostenlose App wird voraussichtlich erst im Herbst ihren Einzug in die App-Stores feiern, lohnt aber, schon jetzt gebookmarkt zu werden. Bietet diese, im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative von Greentable und NAHhaft initiierte, App doch jedem Gastronomen die Möglichkeit, die CO2-Emission seiner Gerichte unkompliziert zu berechnen und klimafreundliche Angebote zu entwickeln. Diese können dann mit dem KlimaTeller-Label gekennzeichnet auf der Speisekarte kommuniziert werden und somit zur nachhaltigen Positionierung genutzt werden. Rund 20 Prozent des Klimakillers Treibhausgas entstehen bei der Erzeugung, Verarbeitung, Verpackung sowie dem Transport von Lebensmitteln. Also, CO2 einsparen mit jedem verkauften Gericht kann schon bald Realität werden. www.klimateller.de

Autor: Kirsten Schwieger

Sie liebt es, in der Küche zu improvisieren, was sich beim Backen allerdings manchmal übel rächt. Die Hamburgerin aus Vorsatz ist ein großer Fan der vegetarischen Küche und von Desserts mit viiiieeel Schokolade.

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