Lieferdienste starten Mehrweg-Offensive

Berlin. Ab dem kommenden Jahr gilt in der Gastronomie die Mehrwegpflicht. Lieferdienst-Ketten bereiten sich bereits jetzt auf das neue Gesetz vor. Bei Lieferando können Kund*innen Sushi, Pasta und Co. ab sofort in wiederverwendbaren Mehrwegbehältern bestellen. Das gilt aber nicht für alle Speisen.

Photo by Kampus Production on Pexels

Partner-Restaurants müssen mitziehen

In der Lieferando-App filtern Nutzer*innen das Essensangebot nach ihrem Standort und finden so alle Restaurants, die an den Mehrwegsystemen Vytal oder Recup/Rebowl teilnehmen. Dabei fallen keine Extrakosten an, solange die Behälter innerhalb von 14 Tagen nach der Bestellung zurückgegeben werden. Innerhalb dieser Zeit erhebt Lieferando kein Pfand für den Service.

 

Reaktion auf gesetzliche Mehrwegpflicht

Mit der Mehrwegpflicht möchte die Bundesregierung Müll reduzieren, um das Klima zu schützen. Insbesondere Lieferdienste verursachen große Mengen Abfall durch Einwegverpackungen. Ab 2023 müssen Gastronomie-Betriebe und Lieferdienste ihre Speisen und Getränke zum Mitnehmen in wiederverwendbaren Behältern anbieten. Unternehmen mit einer Ladenfläche von 80 Quadratmetern und weniger als fünf Beschäftigten sind von der Regelung ausgeschlossen.

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