Gastronomie nutzt Inflation

Aus Daten der amtlichen Statistik zur Wirtschaftsleistung hat das ifo, das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, die Unterschiede zwischen nominaler und preisbereinigter Wertschöpfung ermittelt. So lassen sich Rückschlüsse darauf ziehen, dass einige Preisanhebungen nicht allein nur höhere Vorleistungskosten verursacht worden sind.

Photo by Ibrahim Boran on Unsplash

Kostenschub als Vorwand

„Insbesondere in der Land- und Forstwirtschaft einschließlich Fischerei sowie im Baugewerbe und in den Branchen Handel, Gastgewerbe und Verkehr haben die Unternehmen ihre Preise deutlich stärker erhöht als es aufgrund der gestiegenen Vorleistungspreise allein zu erwarten gewesen wäre. Einige Unternehmen scheinen den Kostenschub als Vorwand dafür zu nehmen, durch eine Erhöhung ihrer Absatzpreise auch ihre Gewinnsituation zu verbessern“, sagt Joachim Ragnitz, stellvertretender Leister der ifo Niederlassung Dresden. Georg Schneider, Brauereileiter des Schneider Bräuhaus in München, hält dagegen: „Wir versuchen, die Preise weiterzugeben, es lebt kein Unternehmer, Gastwirt, Brauer vom Draufzahlen.“

 

Alternativen zur Preissteigerung

Es gibt für Gastronom:innen andere Möglichkeiten der Inflation zu begegnen statt die Preise anzuheben, wie zum Beispiel die Portionen zu verkleinern oder Extras wie Ketchup oder Hafer-Milch mit einem Aufpreis zu berechnen. Die DEHOGA-Präsidentin in Bayern, Angela Inselkammer, die den Brauereigasthof „Hotel Aying“ führt, schlägt außerdem vor, Zeitfenster einzuführen. Mit je zwei Belegungen mittags und abends könnten die Gäste zwei Stunden bleiben und die Gastronom:innen mit dem gleichen Personal in Küche und Service einen höheren Umsatz erzielen.

Mit Gastivo deckst Du Deinen Gastro-Bedarf ganz smart per App oder Webshop

Hol Dir bei uns die Inspiration für Deine Speisekarte, den künftigen Lieblingsdrink Deiner Gäste oder finde die passende Lösung für Deinen Gastro-Alltag.

Auch interessant

Der Bundesvorsitzende der Tafel Deutschland, Andreas Steppuhn, erklärt in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, dass Tafeln im ländlichen Raum zunehmend Probleme …

Das Gastgewerbe in Deutschland hat nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2023 real (preisbereinigt) 1,1 Prozent und nominal …

Schon gesehen?

Das ist Gastivo
Was Du wissen musst erfährst Du hier. Bestell mit Gastivo bei all Deinen Lieferanten – ganz einfach und kostenlos per App und Webshop.
Mehr Infos