Hybrid Drinks – Die Alleskönner unter den Getränken

Hybrid Drinks klingt zunächst nach dem tausendsten Marketing-Gag überbezahlter Marketinggurus irgendeines deutlich zu großen Getränkekonzerns. Tatsächlich ist das Konzept aber recht trivial und leuchtet eigentlich jedem sofort ein. Es ist schlicht die Kombination mehrerer Effekte aus unterschiedlichen Getränkesorten.

Toa Heftiba

Auf der einen Seite stehen Säfte, die dem Körper wichtige Vitamine liefern und so, zumindest teilweise, den täglichen Obstgenuss ersetzen oder ergänzen können. Weiterhin gibt es da noch die diversen Tees die je nach Art, das Wohlbefinden beeinflussen können. Egal ob Bauchkrämpfe, Müdigkeit oder Rastlosigkeit – für jedes Problem gibt es eine Pflanze, die Besserung verspricht. Hinzu kommen Energy-Drinks, die genau ein Ziel haben: Weniger Müdigkeit und mehr Power für die Arbeit oder für den Abend mit Freunden. Zu guter Letzt noch die Mineralienbomben, egal ob angereichert oder vollkommen natürlich. Hier soll wiederum dem Körper ein bisschen auf die Sprünge geholfen werden, sei es für den Sport oder bei bestimmten Krankheiten.

Was kann denn so ein Hybrid Drink?

Ein Hybrid Drink soll nach Möglichkeit all diese Benefits vereinen und so eine Kreuzung der dargestellten, flüssigen Helferlein sein. Heutzutage will nur eine verschwindende Minderheit zum Frühstück einen Saft trinken, tagsüber mineralienreiches Wasser genießen und dann auch noch abends einen Energy Drink. Ein All-in-One soll es dann bitte sein. Und weil keiner Lust hat, einen riesen Rucksack mit fünf verschiedenen Flaschen mitzuschleppen, kommen hier die Hybrid Drinks ins Spiel. Allein schon, weil man im Büro nicht als der Flaschen-Freak gelten will, der auf besonders uncoole Weise seinen Körperhaushalt ergänzt. Dann reicht es unter der Woche den “Good-Job” Hybrid Drink zu konsumieren und am Wochenende gibt es eben bis morgens um 5 Uhr den “Anti-Kater-Energydrink”. Das sieht wesentlich unbedarfter aus und hat sogar einen gewissen Style Faktor.

Die unterschiedlichen Typen

Die Typen lassen sich letzten Endes in drei Kategorien einteilen. Zum einen der Verbund aus Saft mit Vitaminen, zugesetzten Mineralien und einer Prise Koffein/Guarana. Außerdem das gleiche mit dem Fokus auf Entspannung. Das heißt eine Mischung aus Saft, Mineralien und einer Art Relaxation Drink.
Wer keinen Saft verträgt oder vielleicht auch einfach nicht ständig Saft trinken will, der kombiniert nur Mineralien mit Energy oder Relaxation Komponenten. Oder aber man will einfach nur gesünder leben und ergänzt die eigene Ernährung mit Saft-Vitaminen und zusätzlichen Mineralien.

Sinnhaftigkeit von Hybrid Drinks

Die Sinnhaftigkeit von Hybrid Drinks kann man natürlich in Frage stellen. Denn stattdessen könnte man auch einfach mehr schlafen, mehr Obst und Gemüse essen oder mittels Meditation den eigenen Ruhepunkt finden. Das Leben ist aber nicht ganz so einfach und die meisten haben schlicht keine Zeit und Lust so sehr das eigene Leben zu optimieren, dass sie die Idee von Hybrid Drinks von vornherein ablehnen. De facto machen sie das hektische Leben heutzutage einfacher, angenehmer, gesünder und wesentlich komfortabler. Ein Griff in den Kühlschrank reicht und man hat zumindest zwei oder drei Probleme weniger vor sich. Oder aber man genießt einen Hybrid Drink zum Mittagessen, statt sich wie jedes Mal ein müde machendes Bier oder eine übersüßte Cola zu bestellen. So kann eine Kombination aus Energy Drink und Mineralien das gefühlte Koma nach einem deftigen Mittagessen überwinden helfen oder aber abends mit Relaxation Anteilen den Weg ins Bett bereiten.

Interessant für Gastronomen

Besonders der letzte angesprochene Aspekt birgt einiges Potenzial für die Gastwirte der Welt. Hier kann man sich besonders fortschrittlich und trendy positionieren. Oft fällt es schwer, sich von anderen abzugrenzen und Hybrid Drinks wären der erste Schritt in Richtung Zukunft, in der immer mehr Menschen mehr aus sich und ihrem Körper herausholen wollen. Da reicht es nicht, dass im Sommer Eiswürfel im Glas sind, sondern der Gast will einen Benefit aus dem Konsum seines Getränks schöpfen. Insbesondere die Kombination von gesunder Ernährung mit dem Einfluss auf das derzeitige Befinden verspricht große Nachfrage. Feiern, trinken, wach sein und das ohne Kater? Großzügig mittags speisen, ohne danach unproduktiv zu werden? Nach dem abendlichen Sport die Reserven auffüllen, weniger Muskelkater und selig schlummern? All das ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern das Versprechen der Hybrid Drinks.

Autor: Julian Engels

“But why is the rum gone?!” Kulinarisch in der Karibik hängengeblieben.

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