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Trendbericht: Terrasse auf, Aperitif an

Mit den ersten warmen Tagen verändert sich auch der Getränkekonsum in der Gastronomie spürbar. Im Gastivo Kosmos zeigt sich ab April ein klarer Trend: Die Nachfrage nach Schaum und Perlwein steigt, Aperitifs rücken wieder stärker in den Fokus und alkoholfreie Spritz Alternativen gewinnen weiter an Bedeutung. Wir werfen einen Blick auf die wichtigsten Entwicklungen zum Start der Terrassensaison und darauf, was Gäste jetzt besonders nachfragen.

Aperitif Zeit in der Gastronomie: So startet die Spritz Saison

Sobald die Tage länger werden und sich die ersten Tische draußen füllen, verändert sich auch der Getränkekonsum in der Gastronomie. Im Gastivo Kosmos zeigt sich ab April jedes Jahr ein klares Bild: Die Nachfrage nach Schaum- und Perlwein steigt. Besonders in den Sommermonaten ist Perlwein gefragt. Das macht deutlich, wie stark sich der Konsum in dieser Warengruppe saisonal verschiebt. 

Ein genauerer Blick lohnt sich. Denn Schaumwein steht längst nicht nur für besondere Anlässe, sondern ist auch die Basis für viele Getränke, die jetzt Hochsaison haben. Champagner, Prosecco, Cava, Sekt oder Crémant gehören alle zu dieser Kategorie. Gemeinsam ist ihnen die Kohlensäure, die je nach Stil und Qualitätsstufe durch eine zweite Gärung entsteht oder zugesetzt wird. 

Für Gastronomen ist vor allem entscheidend, warum die Nachfrage gerade im Frühjahr anzieht. Ein wesentlicher Treiber ist das Aperitif Geschäft. Mit dem Start der Terrassensaison kommen genau die Drinks zurück auf die Karte, die für Leichtigkeit, Genuss und sommerliche Geselligkeit stehen. 

Warum der Frühling die Aperitif Saison einläutet

Ab April beginnt in vielen Betrieben die Zeit der leichten und unkomplizierten Getränke. Gäste sitzen wieder draußen, treffen sich nach Feierabend auf einen Drink oder stoßen bei Familienfesten und Frühlingsanlässen gemeinsam an. Kommunionen, Konfirmationen oder Hochzeiten sorgen zusätzlich dafür, dass festliche Getränke wieder stärker nachgefragt werden. 

Parallel dazu startet die Hochphase für Aperitifs. Genau das zeigen auch die Daten aus dem Gastivo Universum. Sobald die Temperaturen steigen, wächst die Nachfrage nach Klassikern wie Aperol, Lillet oder Limoncello deutlich. Gleichzeitig nimmt auch der Bedarf an Schaum und Perlwein zu. Der Anstieg beginnt bereits im April und erreicht im Juli seinen Höhepunkt. 

Der Zusammenhang ist naheliegend. Viele Aperitifs werden als Spritz serviert und mit Schaumwein oder Perlwein aufgegossen. Wenn der Verkauf von Aperitifs steigt, wächst deshalb in vielen Betrieben automatisch auch der Verbrauch in dieser Kategorie.

Schaumwein wird zur Basis des Terrassengeschäfts

In der Gastronomie wird Schaumwein häufig mit Feiern oder Empfängen verbunden. Im Frühjahr und Sommer übernimmt er jedoch eine deutlich größere Rolle. Er wird zur Grundlage eines Getränketrends, der auf vielen Terrassen fest etabliert ist. 

Wie stabil diese Entwicklung ist, zeigt der Vergleich einer gleichbleibenden Kundengruppe: Schaum und Perlwein wurden sowohl 2024 als auch 2025 in jedem Monat bestellt. Innerhalb dieser stabilen Basis ist die Nachfrage insgesamt um 6,3 Prozent gestiegen. Das unterstreicht, dass es sich nicht nur um kurzfristige Ausschläge, sondern um einen klaren Trend handelt. 

Auch alkoholfreie Spritz Alternativen gewinnen an Relevanz

Neben den bekannten Klassikern zeigt sich im Gastivo Kosmos eine zweite Entwicklung. Alkoholfreie Alternativen gewinnen auch im Aperitif Bereich spürbar an Bedeutung. 

Viele Gäste möchten bewusst auf Alkohol verzichten, aber dennoch ein Getränk wählen, das zu Terrasse, Sommer und Aperitif passt. Genau hier setzen alkoholfreie Spritz Getränke an. Sie wirken modern, frisch und bieten die Inszenierung, die Gäste von einem Aperitif erwarten. 

Für die Gastronomie ist das besonders relevant, weil alkoholfreie Aperitifs längst mehr sind als eine Ergänzung für einzelne Nachfragen. Sie entwickeln sich zunehmend zu einem festen Bestandteil moderner Getränkekarten. 

Was Gäste heute erwarten

Ein zeitgemäßes Aperitif Angebot denkt klassische und alkoholfreie Varianten zusammen. Gäste wünschen sich Auswahl, ohne dass “alkoholfrei” wie eine Notlösung wirkt. Gefragt sind Getränke, die frisch erscheinen, optisch überzeugen und sich stimmig in das Gesamtkonzept eines Betriebs einfügen. 

Gerade in der Terrassensaison ist dieses Potenzial besonders groß. Ein alkoholfreier Spritz passt zum Lunch ebenso wie zum frühen Abend, spricht unterschiedliche Zielgruppen an, erweitert und ergänzt das Angebot auf der Getränkekarte, ohne Abläufe unnötig kompliziert zu machen.  

Welche Produkte jetzt besonders gefragt sind

Wenn die Aperitif Saison Fahrt aufnimmt, stehen vor allem bekannte Namen im Fokus. Aperol, Lillet und verschiedene Limoncelli gehören zu den Klassikern, die auf vielen Karten gesetzt sind und sich in unterschiedlichsten Konzepten einsetzen lassen.  

Parallel dazu rücken alkoholfreie Alternativen stärker in den Mittelpunkt. Produkte wie Lillet 0% treffen den Zeitgeist und ermöglichen es Betrieben, moderne Aperitif Konzepte auch alkoholfrei abzubilden. 

Auch fruchtige Produkte wie Limoncello und alkoholfreie Varianten wie der Pallini Limonzero passen gut in diese Entwicklung. Sie greifen das sommerliche Geschmacksprofil auf, das Gäste in dieser Jahreszeit besonders schätzen, und lassen sich vielseitig einsetzen. In der Kategorie Schaum- und Perlwein verzeichnet Prosecco Frizzante derzeit eine besonders hohe Nachfrage. Neben Prosecco Spumante wird er vor allem für das Aufgießen von Aperitifs genutzt, was sich deutlich im Bestellverhalten der Gastivo-Kunden widerspiegelt

Was das für Gastronomen bedeutet

Für Gastronomiebetriebe ist der steigende Konsum von Schaum und Perlwein ab April mehr als nur eine saisonale Randnotiz. Er zeigt deutlich, wie stark sich die Nachfrage im Frühjahr und Sommer in Richtung Aperitif und Terrasse verlagert. Dass die Anteile 2025 über dem Vorjahr liegen, unterstreicht diese Entwicklung zusätzlich. 

Wer diesen Wandel frühzeitig aufgreift, kann die eigene Getränkekarte gezielt darauf ausrichten. Dafür muss nicht das gesamte Angebot neu gedacht werden. Oft reicht es bereits, klassische Aperitifs sichtbar zu platzieren, alkoholfreie Varianten bewusst aufzunehmen und saisonale Empfehlungen klar hervorzuheben. 

Die Verbindung aus etablierten Klassikern und modernen alkoholfreien Alternativen schafft Relevanz für unterschiedliche Gästebedürfnisse und passt genau zu dem, was in der warmen Jahreszeit gefragt ist. 

Unser Fazit

Der steigende Konsum von Schaum und Perlwein ab April ist kein Zufall. Er hängt eng mit dem höheren Verkauf von Aperitifs zusammen, die mit dem Beginn der Terrassensaison deutlich stärker nachgefragt werden. Familienfeste, Frühlingsanlässe und die Rückkehr leichter, geselliger Drinks verstärken diesen Effekt zusätzlich. Besonders sichtbar wird diese Entwicklung daran, dass der saisonale Anstieg bereits im April einsetzt und im Juli seinen Höhepunkt erreicht. 

Gleichzeitig wächst das Interesse an alkoholfreien Spritz Alternativen. Für Gastronomen entsteht daraus die Chance, das eigene Angebot zeitgemäß weiterzuentwickeln und die Getränkekarte passend zur Saison aufzustellen. Dass die Nachfrage innerhalb einer konstanten Kundenbasis im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent gestiegen ist, zeigt, wie relevant diese Entwicklung inzwischen geworden ist. 

Wer jetzt auf klassische Aperitifs, stark nachgefragte Produkte wie Prosecco Frizzante und alkoholfreie Spritz Konzepte setzt, reagiert nicht nur auf einen klaren Trend im Gastivo Kosmos, sondern auch auf das, was Gäste im Frühjahr und Sommer konkret erwarten. 

Inhalte im Überblick.

Terrassensaison
Aperitifgeschäft
Alkoholfreie Varianten
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