

Valentinstag als Absatztreiber für Schaumwein in der Gastronomie
Der Konsum von Schaumweinen und Champagner ist in den letzten Jahren insgesamt rückläufig. Preissteigerungen, verändertes Konsumverhalten und ein stärkerer Fokus auf bewussten Genuss wirken sich spürbar auf den Markt aus. Rund um den Valentinstag zeigt sich jedoch ein gegenläufiger Trend, der für Gastronomen weiterhin relevant bleibt: Ein klarer Bestellanstieg in den Tagen vor und während des 14. Februar.
Für die Gastronomie ist der Valentinstag damit nach wie vor ein wichtiger Impulsgeber, insbesondere für hochwertige Schaumweine und Champagner, die gezielt für besondere Anlässe nachgefragt werden.
Stärkere Nachfrage nach Prosecco Spumante und Champagner zum Valentinstag
Ein genauer Blick auf die Bestellzahlen zeigt:
In der Woche des Valentinstags steigt innerhalb der Kategorie Schaumwein die Nachfrage nach Prosecco Spumante und Champagner um 9,26 %.
Diese Entwicklung unterstreicht, dass Gäste zum Valentinstag bewusst zu klassischen, festlichen Getränken greifen. Während der alltägliche Konsum eher sinkt, wird zu diesem Anlass gezielt bestellt, sowohl für romantische Dinner als auch für Events, Menüs oder Getränkebegleitungen.
Top Champagner-Marken zum Valentinstag
Unsere Daten zeigen, besonders gefragt sind etablierte Premium-Marken:
- Moët & Chandon
- Ruinart
- Laurent-Perrier
Diese Marken profitieren von ihrer starken Markenwahrnehmung, hohen Wiedererkennbarkeit und der klaren Verbindung zu besonderen Momenten.
Prosecco Spumante als starke Alternative in der Gastronomie
Neben Champagner zeigt sich Prosecco Spumante als klare Gewinnerkategorie rund um den Valentinstag. Für viele Betriebe bietet er eine attraktive Alternative im mittleren Preissegment, sowohl glasweise als auch für Flaschenangebote.
Top Prosecco Spumante-Marken
In der Valentinstagswoche besonders stark nachgefragt:
- Serena
- Mionetto
- Scavi & Ray
Gerade bei jüngeren Zielgruppen und in modernen Gastronomiekonzepten spielt Prosecco Spumante eine zentrale Rolle im Valentinstagsangebot.
Rosé-Weine: Keine erhöhte Nachfrage zum Valentinstag
Entgegen verbreiteter Annahmen lässt sich rund um den Valentinstag keine signifikant steigende Nachfrage nach Rosé-Weinen beobachten. Rosé bleibt zwar ganzjährig relevant, profitiert aber nicht explizit vom Valentinstag als Anlass.
Für Gastronomen bedeutet das: Rosé sollte zwar im Sortiment bleiben, spielt für gezielte Valentinstagsaktionen jedoch eine untergeordnete Rolle im Vergleich zu Schaumwein und Champagner.
Schaumweincocktails gewinnen an Bedeutung
Ein zusätzlicher Trend zeigt sich im Bereich der Getränkekreationen:
Im Februar 2025 erreichten Schaumweincocktails mit 4,77 % ihren höchsten Anteil am Gesamtabsatz.
Gerade zum Valentinstag bieten sich Cocktails auf Basis von Prosecco oder Champagner als Ergänzung zum klassischen Angebot an, etwa als Aperitif oder Signature Drink. Für Gastronomen eröffnen sich hier zusätzliche Upselling-Potenziale mit vergleichsweise geringem Wareneinsatz.

Fazit: Valentinstag bleibt relevant für Schaumwein-Bestellungen
Auch wenn der Schaumwein- und Champagnerkonsum insgesamt rückläufig ist, bleibt der Valentinstag ein klarer Peak im Bestellverhalten der Gastronomie. Besonders Champagner und Prosecco Spumante profitieren von der anlassbezogenen Nachfrage, während Rosé-Weine kaum zusätzliche Impulse erfahren.
Für Gastronomen lohnt es sich daher, das Sortiment gezielt aufzustocken, bekannte Marken sichtbar zu platzieren und Schaumweincocktails aktiv in das Valentinstagsangebot zu integrieren.
