Neues aus der Branche

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Neues Einwanderungskonzept soll Personalmangel lindern 
Um Menschen aus dem Ausland für das deutsche Gastgewerbe zu gewinnen, arbeitet Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) laut Nachrichtenagentur dpa an einer Änderung der Einwanderungspolitik. Im Detail plane die Ampelregierung, den Zuzug von Fach- und Arbeitskräften zu vereinfachen und damit dem akuten Personalmangel in Restaurants, Hotels und Co. entgegenzuwirken.  Flughäfen als Vorbild  Nachdem die Innenministerin bereits eine Sonderregelung für das Personal an Flughäfen zugesagt hat, nimmt sie nun die Gastronomie und Hotellerie ins Visier. Aktuell suchen viele Branchen händeringend nach Mitarbeiter*innen – insbesondere das Gastgewerbe hat etliche Fachkräfte verloren, die sich während der Pandemie beruflich umorientiert haben.     Weniger Bürokratie, mehr Tempo  Gemeinsam mit Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) möchte Faeser die Änderungen noch in diesem Jahr auf den Weg bringen. Dabei stünden vor allem „die schnellere Anerkennung von Berufsabschlüssen“ und eine leichtere Bürokratie...
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Vegourmets: Wie pflanzenbasierte Speisen die Restaurant-Szene erobern 
Veganes Essen liegt voll im Trend: In Deutschland bezeichneten sich im Jahr 2020 laut der Allensbacher Markt- und Werbeträger-Analyse rund 1,41 Millionen Menschen als Veganer*innen – Tendenz steigend. Darauf reagiert auch die Gastro-Szene, denn die neue Zielgruppe „Vegourmets“ bietet großes Potenzial und wünscht sich mehr als einen bunten Blattsalat auf dem Teller. Sterneküche – aber in Grün Die neue Esskultur, die nicht nur ohne Fisch und Fleisch auskommt, sondern auch auf alle anderen tierischen Produkte wie Milch oder Eier verzichtet, hat sogar bereits die Haute Cuisine erobert. Als erstes veganes Restaurant in Deutschland hat der Guide Michelin das Seven Swans in Frankfurt mit einem Stern ausgezeichnet. Vegane Gerichte gefragter denn je Pflanzenbasierte Gerichte und Fleischersatzprodukte sind längst keine Nische mehr. Schließlich boomt der Markt für Tofuwurst, Seitanschnitzel und Co. Im Jahr 2021 produzierten die Unternehmen hierzulande knapp 17 Prozent mehr Fleischersatzprodukte als...
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Vier Alternativen zum Speiseöl
Ernteausfälle, Pandemie, Ukraine-Krieg und Hamsterkäufe: Die Gründe, warum Speiseöl derzeit knapp ist, sind vielfältig. Im Handel finden sich aber viele Alternativen, die ebenso beim Kochen funktionieren und für jede Menge Geschmack sorgen. Kokosfett oder -öl Kokosöle sind oft Bestandteil in Pflegeprodukten, sie eignen sich aber auch für die Küche. Das pflanzliche Öl kann aufgrund seiner Zusammensetzung sehr hoch erhitzt werden – zum Beispiel um Speisen zu frittieren. Olivenöl Olivenöl verleiht Gerichten nicht nur kalt einen mediterranen Geschmack, sondern kann auch zum Braten genutzt werden. Dabei gilt die Regel: Kaltgepresstes, natives Öl für den kalten Verzehr – und raffiniertes Öl zum Braten. Butter Das tierische Fett ist ein echter Geschmacksträger. Bereits eine kleine Menge zerlassene Butter genügt, um Fleisch oder Gemüse anzubraten. Sesamöl Helles Sesamöl hat einen hohen Rauchpunkt. Das bedeutet, dass es auch beim Frittieren oder scharfen Anbraten zum Einsatz kommen kann. Das Öl...
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Warum nachhaltiger Kaffee besser für Mensch und Umwelt ist
Im Durchschnitt konsumieren die Deutschen jährlich etwa 166 Liter Kaffee pro Kopf. Das Heißgetränk zählt damit zu den absoluten Favoriten. Doch nicht jeder Anbieter achtet bei der Produktion auf Umweltfaktoren und soziale Gerechtigkeit – dabei punkten Kaffeesorten mit Bio- oder Fair-Trade-Siegel mit wertvollen Aspekten. Ökologie Aufgrund des Anbaugebiets in den warmen Regionen der Erde, steht Kaffeeanbau häufig in Konflikt mit Regenwäldern. Der Einsatz von chemischen Düngern und schädlichen Mitteln ist deshalb beim nachhaltigen Kaffee stärker – und transparenter – reguliert. Soziales System Der nachhaltige Kaffeeanbau setzt sich für sichere Arbeitsbedingungen in der gesamten Produktionskette ein. Arbeitsschutz, gesetzliche Absicherung und angemessene Arbeitszeiten stehen hier im Fokus. Ökonomie Für Kaffeebauern sind die braunen Bohnen die wichtigste Einnahmequelle. Bei nachhaltigem Kaffee achten die Produzenten auf faire Löhne und Preise – und schaffen auf diese Weise sichere Arbeitsplätze....
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Carlsberg testet Bierflasche auf Bio-Basis
Der dänische Brauereikonzern Carlsberg bringt in diesem Sommer eine biobasierte Flasche auf den Markt. Die Verpackung aus Polyethylenfuranoat (PEF) entwickelt der Getränkehersteller in Zusammenarbeit mit Avantium, einem Unternehmen für erneuerbare Chemieprodukte. 100 Prozent recycelbar, 100 Prozent Geschmack Die Hülle der Flasche besteht aus Holzfasern. Innen sorgt ein pflanzliches – und somit recycelbares – PEF-Polymer dafür, dass der Geschmack und die Spritzigkeit des Bieres erhalten bleiben. Carlsberg bezeichnet die neuen Flaschen als großen Testlauf und verspricht sich spannende Ergebnisse für die Herstellung, Funktionsweise und das Recycling der Gefäße. Härtetest Festival Der Brauereikonzern versorgt zunächst acht westeuropäische Märkte mit rund 8.000 Flaschen. Diese kommen unter anderem auf ausgewählten Festivals zum Einsatz. Verbraucher*innen, Lieferanten und Verkaufspersonal können auf diese Weise direktes Feedback zu den Flaschen geben. Ob und wann die biobasierten Flaschen auch...
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Ampel plant ermäßigte Mehrwertsteuer für die Gastronomie zu verlängern
Eigentlich sollte zum Jahresende der reduzierte Mehrwertsteuersatz für die Gastronomie auslaufen. Laut „Handelsblatt“, das sich auf Regierungs- und Koalitionskreise beruft, soll es jedoch 2023 in eine milliardenschwere Verlängerung gehen. Fraglich sei sogar, ob die Ampel den Satz dauerhaft senken wird. Preissteigerungen entgegenwirken Gestiegene Energiekosten und teurere Lebensmittel zwingen Gastrom*innen aktuell dazu, ihre Preise anzuheben. Auch der Personalmangel sorgt für schlechtere Bilanzen. Um auf die Inflation zu reagieren und die angeschlagene Branche zu unterstützen, wollen die drei Regierungsfraktionen nun weitere Preissteigerungen verhindern und die Mehrwertsteuersenkung ab Januar fortführen. Dem Fiskus entgehen dadurch Steuereinnahmen in Höhe von rund 3,4 Milliarden Euro pro Jahr. Bundeskanzler Scholz will dauerhafte Mehrwertsteuersenkung Im Rahmen des Corona-Hilfspakets entlastet der geringere Steuersatz seit Juli 2020 die Gastronomiebetriebe. Gäste zahlen im Restaurant sieben...
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